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Um das alles ohne ständige, massive Verletzungen üben zu können,
wird der neue »Aikidoka« (Ausübende) zunächst mit
Gymnastik und Grundformen auf die spezifischen »Aikido«- Techniken
vorbereitet. Parallel dazu erfolgt eine Einführung in die
»Aikido«- Falltechnik, die natürlich immer wieder verbessert
werden muss.
»Aikido« fordert den Körper zwar, zwingt aber nicht zu
konditionellen oder akrobatischen Höchstleistungen. Da es keinen Wettkampf
gibt, entfällt auch die sonst allgegenwärtige und belastende
Rivalität; es entsteht eine angenehme und friedvolle
Übungsatmosphäre.
Aber »Aikido« will mehr sein als Kampfkunst!
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Das japanische Wortzeichen »Ai«
steht für Freundschaft, Gleichgewicht und Harmonie,
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das Zeichen »KI« steht für
Energie, Geist, Wille,
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und das Zeichen »DO« für den Weg
bzw. für die Philosophie.
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»Aikido« versteht sich als Weg einer dynamischen Meditation,
ganzheitlich alle geistig-seelischen und körperlichen Kräfte zu
formen. Dazu werden Körperhaltungen und Einstellungen trainiert, die diesen
Weg erleichtern und fördern sollen.
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Atemübungen, Konzentration auf den Mittelpunkt »Hara« und bewusste
Lockerung verkrampfter Körperpartien sollen helfen, einen
Bewusstseinszustand innerer Ruhe zu erreichen, eine Geisteshaltung, die frei ist
von Angst, Aggression und Egoismen, die damit dann auch die Konfrontation
überwindet und nach Harmonie »AI« strebt.
Jene innere, in einer starken Persönlichkeit zum Ausdruck kommende geistige
Kraft wird »KI« genannt.
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